


U-L-M Photonics wurde im Jahr 2000 unter Beteiligung der SCHOTT-Gruppe gegründet. Hiermit fand die wissenschaftliche Entwicklung der Gruppe um den Ulmer Professor Karl-Joachim Ebeling ihre industrielle Fortsetzung.
U-L-M Photonics hat sich in den letzten Jahren sehr gut entwickelt und zeigt sich heute, mit einer verkauften VCSEL Jahresstückzahl im mittleren einstelligen Millionenbereich, als etabliertes und gesundes Unternehmen. Im Jahr 2005 zog sich die SCHOTT-Gruppe im Rahmen eines Management Buy Outs aus dem Unternehmen zurück. U-L-M Photonics ist seit dem Sommer 2005 ein inhabergeführtes mittelständisches Unternehmen.
Wie haben es die Ulmer geschafft, ihre anfänglich voll auf den boomenden Telekommarkt ausgerichtete Gründungsstrategie nach dem Platzen der Telekomblase, besser in alternative Märkte zu verlagern als andere vergleichbare Unternehmen? Eine Antwort liefert der Verkaufsmix: Etwa 50% des Umsatzes werden in der Sensorik und hier vorwiegend mit singlemode VCSEL getätigt! Weitere 30% werden mit Telecom/Datacom umgesetzt, sowie je etwa 10% im Automotive Bereich (MOST, Abstandssensorik) und Imaging (1D und 2D multi-mode Arrays).
Die Produktvielfalt entspricht der Anwendungsvielfalt. Hier haben die Macher von U-L-M-Photonics offenbar die richtige Spürnase und Konsequenz bewiesen und die Komponenten perfekt an die Anforderungen angepasst.
Die Zeichen stehen auf Wachstum, seit Ende 2005 laufen die Arbeiten um alle Anlagen zu verdoppeln. Damit wird Redundanz erreicht und die Kapazität auf über 25 Millionen Devices per anno erhöht.
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