Kontakt

LASER COMPONENTS GmbH
Werner-von-Siemens-Str. 15
82140 Olching / Germany

Telefon: +49 (0)8142 / 28 64-0
Fax: +49 (0)8142 / 28 64-11

E-Mail: info@lasercomponents.com

Nehmen Sie Kontakt mit uns auf. Wir sind gerne für Sie da!

(Felder mit einem * sind Pflichtfelder)
Kontaktaufnahme:
LASER COMPONENTS
Drucken
  • English
  • Deutsch
  • Français

Photonics News - Die Firmenzeitschrift

Mit dem Lesen der Firmenzeitschrift Photonics News bleiben Sie auf dem aktuellen Stand. Alle Technologie- und Produktneuigkeiten sowie aktuelle Informationen zum Unternehmen LASER COMPONENTS erhalten Sie hier in gebündelter Form. Abonnieren Sie die die Zeitschrift noch heute – Für Sie kostenlos!

Pyroelektrische Detektoren mit integriertem Vorverstärker

13.02.09

Einfache Anwendung


033

Die Fortschritte der analogen Siliziumtechnologien ermöglichen es, in nahezu allen Applikationen den klassischen JFET (Abb. 1) eines pyroelektrischen Detektors durch eine komplexe Verstärkerschaltung mit OpAmp zu ersetzen. Traditionelle Baureihen erhielten sukzessive Pendants mit den Bezeichnungen LME-341,  LIM-162 oder LIM-054. Signifikant in der neuen Baureihe sind die Verbesserungen im Signalpegel und Offset. Auch die Auswertung des pyroelektrischen Signals wurde verändert.

 

Grundlagen
Im Spannungsbetrieb (Abb. 2a) lädt der in den Chips aus einkristallinem LiTaO3 erzeugte pyroelektrische Strom die elektrische Kapazität auf. Die entstehende Spannung wird durch einen einfachen Impedanzwandler in Form eines Sourcefolgers (JFET, Gatewiderstand und externer Sourcewiderstand) ausgegeben. Im Strombetrieb (Abb. 2b) wird der generierte pyroelektrische Strom direkt von einem Strom-Spannungs-Wandler  verarbeitet; der frequenzabhängige Umsetzungsfaktor I/U wird durch die komplexen Rückkoppelkomponenten vorgegeben und beträgt typisch 10 .. 200 pA/V.


Während die thermische Zeitkonstante tT (typisch 150 ms) als Maß der thermischen Ankopplung der pyroelektrischen Elemente an deren Umgebung in beiden Betriebsarten gleichermaßen wirksam ist, unterscheidet sich die elektrische Zeitkonstante tE um mehrere Größenordnungen. Im Spannungsbetrieb berechnet sich tE aus der Chipkapazität CP und dem Gatewiderstand RG (typisch 1,5 s). Im Strombetrieb ist als tE nur das RC-Glied der Rückkoppelkomponenten wirksam (typisch 16 ms).

 

LME-316 mit JFET (thermisch kompensiert), Spannungsbetrieb

 

LME-335 mit CMOS-OpAmp (thermisch kompensiert), Strombetrieb

 

 

 

JFET versus OpAmp
Bei üblichen Modulationsfrequenzen zwischen 1 Hz und 10 Hz wird der Detektor im Spannungsbetrieb oberhalb beider Zeitkonstanten betrieben (1/f-Verhalten des Signals). Die maximale Empfindlichkeit liegt außerhalb des üblichen Modulationsfrequenzbereiches. Niederfrequente Störungen bis zu einigen Millihertz werden übertragen. Die Einschwingzeiten des Detektorsignals betragen bis zu mehreren 10 Sekunden.
Detektoren im Strombetrieb werden meist zwischen den beiden Zeitkonstanten betrieben. Damit liegt die Signalspannung auf einem Plateau, welches im Bedarfsfall bis zu mehreren 100 Hz ausgedehnt werden kann.


Niederfrequente Störungen liegen vom cut-on eine Größenordnung weiter entfernt und werden damit bezogen auf den Spannungsbetrieb typisch 10-fach stärker unterdrückt. Die Messsignale sind bereits nach wenigen Sekunden stabil.


Durch den virtuellen Kurzschluss des pyroelektrischen Elementes im Strombetrieb führt ein antiparallel geschaltetes Kompensationselement (thermische Kompensation, Abb. 2b) hier zu keinem Signal- und Detektivitätsverlust. Ebenso reduziert, im Gegensatz zum Spannungsbetrieb, ein unvollständig ausgeleuchtetes Element weder Signal noch Detektivität.


Einfluss des Rückkoppelwiderstandes
Wie bei pyroelektrischen Detektoren mit JFET ist die Dimensionierung des integrierten Widerstandes durch daraus resultierende gegenläufige Detektoreigenschaften charakterisiert:


Ein großer Widerstand ergibt ein hohes Signal aber auch eine größere Detektivität, da das Rauschen nur mit der Wurzel des Widerstandes steigt. Dagegen würde eine dem Detektor nachgeschaltete Verstärkerstufe Signal und Rauschen gleichermaßen verstärken.
Ein kleiner Widerstand erhöht die Stabilität des DC-Arbeitspunkts. Bei R < 5 GW ist deshalb vielfach keine thermische Kompensation mehr nötig.

 

 

Weitere Informationen zu diesem Thema erhalten Sie über den angegebenen Webcode. Hier finden Sie das Kapitel „Pyroelectric Library“ aus dem neuen InfraTec-Katalog. Neben Basisinformationen zu Detektoren werden die von InfraTec entwickelten Innovationen bei pyroelektrischen Detektoren ausführlich dargestellt. Ebenfalls werden Temperaturverhalten, Charakteristika von JFET und OpAmp erläutert.


Datenblatt:

Hersteller:
InfraTec GmbH

Kontakt:

Ansprechpartner:    Joe Kunsch
Firma:    Laser Components GmbH
Adresse:    Werner-von-Siemens Str. 15
PLZ / Ort:    82140 Olching
Telefon:    +49 (0) 8142 2864-28
Fax:    +49 (0) 8142 2864-11
E-Mail:    j.kunsch@lasercomponents.com
 
Ansprechpartner:    Uwe Asmus
Firma:    Laser Components GmbH
Adresse:    Werner-von-Siemens Str. 15
PLZ / Ort:    82140 Olching
Telefon:    +49 (0) 8142 2864-43
Fax:    +49 (0) 8142 2864-11
E-Mail:    u.asmus@lasercomponents.com
 

JFET auf Hybridboard - REM-Aufnahme

  • Photonics News abonnieren

    Sie möchten sich regelmäßig über unsere Produkte und Services informieren? Abonnieren Sie hier unsere kostenfreie Photonics News und seien Sie ständig auf dem neuesten Stand.

    Jetzt abonnieren

  • Ihr Ansprechpartner

    Claudia Michalke

    +49 (0) 8142 2864-85

    c.michalke@lasercomponents.com