IR-Emitter
Variabel pulsbar bis 100 Hz bei Temperaturen bis 750°C
IR Strahler
Im folgenden werden unter IR-Emittern thermische Strahler (im Gegensatz zu Diodenlasern) verstanden.
Das Angebot von LASER COMPONENTS umfasst dabei Strahler der Hersteller CAL Sensors und Intex. Sämtliche IR-Emitter werden im TO-Gehäuse geliefert. IR – Emitter stehen dabei anwenderseitig oft im Wettstreit mit speziellen sehr preiswerten Mikroglühlampen. Bis zu einer Wellenlänge von etwa 4.5 µm liefern spezielle Glühlampen oft einen recht guten Strahlungspegel, bei höheren Wellenlängen ist der Einsatz von IR-Emittern zwingend. Es kann jedoch aus 2 Gründen auch unterhalb von 4.5 µm Sinn machen auf spezielle IR-Emitter zu setzen: Zum einen sind IR-Emitter mechanisch robust und zum anderen gibt es Modelle die sich sehr gut elektrisch pulsen lassen (teilweise bis 100 Hz).
Emitter von CAL-Sensors
Die Strahler von CAL-Sensors (CAL-Source) basieren auf Metalllegierungen. Diese sind entweder als Wendel (SA Baureihe, DC Ausführung für ungepulsten Betrieb) oder aber als Metallbändchen (SVF Baureihe, Ausführung für gepulsten Betrieb) ausgeführt, ein Parabolspiegel ist standardmäßig integriert. Verwendet wird also eine robuste und vielfach bewährte Technologie, bei der kaum weitere Verbesserungen möglich sind. Die Maximaltemperatur beträgt 730°C.
SF-Serie
Die SF Serie wurde als kostengünstiger Schwarzkörper-Strahler für Anwendungen im NIR und IR Bereich entwickelt. Ein ultradünnes Metallfolienfilament mit einer Emissivität von 0,88 sorgt für eine Strahlung, die dem eines schwarzen Körpers nahe kommt.
SPF-Serie
Die SPF-Serie von CAL ist im Hinblick auf höhere Geschwindigkeit eingeführt worden. Ein Modulationsgrad von 50% wird im neuen Design bei ca. 180 Hz erreicht. Die Strahler mit der Maximaltemperatur von 1000 K werden im TO-5-Gehäuse mit integriertem Reflektor und Saphirfenster geliefert.
PIREPLUS: Pulsbarer IR-Strahler als kompaktes Modul
Dieses IR-Strahlermodul wird unter dem Handelsnamen PIREPLUS vertrieben. Das Modul passt auf einen 14 pin IC-Sockel. Die Peaktemperatur beträgt 730°C und der Strahler hat auch bei 180 Hz noch eine Modulationstiefe von 50%. Emittiert werden Wellenlängen bis 5 µm. Der Betrieb erfordert Versorgungsspannungen von +12 Volt und + 5 Volt.
Emitter von Intex
Die IR-Emitter von Intex basieren dagegen auf vergleichsweise modernen Technologien. Es handelt sich hierbei um mikromechanisch strukturierte Hotplates. Auf einer Siliziummembran ist ein kohlenstoffbasiertes Nanokomposit (amorpher Diamant) als Widerstandsmaterial abgeschieden, welches über einen sehr niedrigen Temperaturkoeffizienten des Widerstandes und hohen Emissionsgrad verfügt. Besondere Vorteile: Aufgrund der kurzen thermischen Zeitkostante kann bei 100 Hz Modulationsfrequenz immer noch eine Modulationstiefe von 50% erreicht werden. Aufgrund des konstanten Widerstandes beobachtet man keinen Einschaltstromimpuls. Der Strahler ist lage- und formstabil. Bei der Maximaltemperatur von 750°C (10 Hz, 50 % Duty Cycle) wird eine Lebensdauer von 10.000 Stunden erreicht, bei 600°C ca. 25.000 Stunden. Die Kernkompetenz von Intex ist die spezielle Kohlenstoffbeschichtung. Hier sehen die Entwickler durchaus noch Verbesserungspotenzial bezüglich Maximaltemperatur und Strahlerlebensdauer.
- SF Pulsable Emitters (PDF, 502.6 KB)
- Steady State Emitters SHA-Series (PDF, 585.0 KB)
- High Frequency Pulsable IR Emitters SPF-Series (PDF, 745.5 KB)
- Pulsbare Strahler von CAL-Sensors mit elliptischem Reflektor (PDF, 77.0 KB)
- Steady State Emitters SA-Series (PDF, 577.7 KB)
- Standard Pulsable Infrared Emitters SVF-Series (PDF, 1.1 MB)
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