Komponenten für Fluoreszenz-Messungen
Hier finden Sie Komponenten, wie Anregungs-/ Emissionsfilter und Dichroiten
Fluoreszenzfilter
Anregungsfilter
Anregungsfilter sind Bandpassfilter, die so viel Licht wie möglich in die Absorptionsbande und im Idealfall nur dorthin konzentrieren.
Dichroitische Strahlteiler
Ein dichroitischer Strahlteiler lenkt zum einen möglichst viel Anregungslicht auf die Probe und zum anderen einen möglichst hohen Anteil des Fluoreszenzsignals auf den Detektor.
Emissionsfilter
Der Emissionsfilter transmittiert so viel Fluoreszenzlicht wie möglich zum Detektor.
Filtertypen:
- QM: Mit den oberflächenbeschichteten QuantaMax-Designs auf Einzelsubstraten wird eine sehr hohe Transmission bei minimalen Kantendrifts erreicht.
- 3rd: Die Filter der 3rd Millennium-Serie basieren auf der ALPHA-Gamma-Technologie.
- AE: AE-Filter basieren auf der ALPHA-Epsilon Technologie. Sie besitzen sehr steile Kanten, die sehr genau definiert werden können. Darüber hinaus kann eine sehr große Blockung, theoretisch bis OD 10, erreicht werden.
- DF: Diskriminierende Filter bestehen aus 6 Kavitäten, welche einen annähernd rechteckigen Bandpass mit sehr steilen Kanten zur Folge haben und außerhalb des Passbandes mit OD 6 blocken.
- WB: Wide-Band-Filter (Breitbandfilter) können aus 4 oder 5 Kavitäten bestehen. Dieses Design erlaubt eine Halbwertsbreite (FWHM) von ca. 30 nm bis einigen 100 nm.
- NB: Narrow-Band-Filter (Schmalbandfilter) sind aus 2 Kavitäten aufgebaut und besitzen typischerweise Halbwertsbreiten zwischen 0,2 nm und 8 nm.
In einem Fluoreszenzfilterwürfel passiert das einfallende Licht den Anregungsfilter. Das gefilterte Licht wird vom Dichroiten reflektiert und fällt auf das Fluorophor. Nun passiert das längerwellige Fluoreszenzlicht den Dichroiten und den Emissionsfilter, um anschließend auf den Detektor zu gelangen. Aufgabe des Emissionsfilters ist die Sperrung des gestreuten Anregungslichts. Im Ergebnis sieht man eine leuchtende Fluoreszenz vor dunklem Hintergrund.
Die bildgebende Fluoreszenz erfordert vom Nutzer eine korrekte Filterwahl. Eine Optimierung muss sowohl auf das jeweilige System als auch auf die konkrete Anwendung erfolgen. Die Lichtquelle, das Fluorophor und der Detektor definieren die spektralen Anforderungen. Das konkrete Mikroskopmodell und die Mikroskopart bestimmen die Filterabmessung.
Kompatibel für Standardmikroskope:
Nikon (z. B. Serie Labophot, Diaphot, Eclipse), Olympus (z.B. Serie BH, BX), Leica (z. B. Serie DM, Ploemopak) und Zeiss (z. B. Serie Axiovert, Axioskop, Axioplan)
Bei den Fluoreszenzfilter-Sets kann ein weiterer Filter erforderlich sein, der die Blockungsbandbreite erhöht (1150 nm für Silizium) und gleichzeitig den Wärmeeintrag in das optische System verringert. Viele Lampengehäuse und Detektoren besitzen Filter, um längerwellige Anteile zu sperren. Standardgrößen bei den IR-Blockern sind 18 mm, 25 mm und 32 mm.
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