Multi- und Variable-Color Detektoren
Diese Bauelementlinie ist die ureigenste Linie von InfraTec. Hier wurde Pionierarbeit geleistet, vom Design bis hin zur Markterschließung.
Jeder Messkanal ist standardmäßig mit einem separaten optischen Filter versehen. Die Kanäle sind optisch und elektrisch voneinander getrennt. Für den Anwender wichtig sind insbesondere die Anzahl der Kanäle und die auszuleuchtende Fläche.
Folgende Kategorisierung ist möglich:
Anzahl der Kanäle:
- 1-Kanaldetektoren mit abstimmbarem Filter
- 2-Kanaldetektoren mit nicht abstimmbaren Filtern
- 3-Kanaldetektoren mit nicht abstimmbaren Filtern
- 4-Kanaldetektoren mit nicht abstimmbaren Filtern
Größe der Apertur:
- 2 mm quadratisch
- 2,5 mm rund
- 2,8 mm quadratisch
- 6 mm rund
- 9,5 mm rund
Die beiden großen Aperturen basieren auf einem planaren Detektoraufbau. Die kleinen Aperturen basieren entweder auf einem 3D-Konzept (2,5 mm rund und 2,8 mm quadratisch) oder aber auf einem Einzeldetektor mit abstimmbarem Filter (2 mm quadratisch).
Die 6 mm Apertur ist als 2-Kanaler und neuerdings auch als 3-Kanaler erhältlich. Bei 2-Kanalern sind alle gängigen Optionen verfügbar, mit Ausnahme der "Low Micro" Option. Bei 3-Kanalern ist nur die JFET-Variante verfügbar. Die 9,5 mm Apertur gibt es als 2, 3 und 4-Kanaler mit den meisten gängigen Optionen. Die Variante mit integriertem Operationsverstärker wird bei dieser Apertur standardmäßig thermisch kompensiert und mit "Low Micro" Option geliefert und hat somit die Maximalausstattung.
Diese beruhen auf einem integrierten reflektierenden Strahlteiler. Schon beim Produktkonzept ist hier anwenderseitig eine fast kollimierte Beleuchtung (Vollwinkel < 14°) vorzusehen. Die Varianten wurden ursprünglich entwickelt, um den Symmetriefehler in Meßsystemen zu eliminieren. Bei einem planaren Detektor verursacht eine partielle Verschmutzung des optischen Weges eine Änderung des Quotienten aus den Signalen zweier Kanäle. Die Verschmutzung beeinflusst das Signal von Kanal zu Kanal unterschiedlich. Anders bei den 3D-Varianten: Deckt man die Apertur beispielsweise zur Hälfte ab, so wird der Signalpegel je Kanal zwar halbiert, aber der Quotient bleibt konstant. Dies ist die ursprüngliche Intention der 3D-Aufbauten (Strahlteilersensoren). Neben dem Symmetrievorteil nutzen aber immer mehr Kunden Nebeneffekte dieses Konzeptes: Da sich trotz der 2,8 mm kleinen Apertur eine separate Messung in 4 Kanälen durchführen lässt, nutzen viele Anwender die Tatsache, dass kleinere Küvettendurchmesser verwendet werden können, um mit weniger Messgas schneller messen zu können. Die 3D-Bauteile sind sehr komplex und so etwas wie die Flaggschiffe der InfraTec Sensoren. Darum wurde im Zuge der Produktpflege auch diesen Bauteilen die OPV-Version standardmäßig zugedacht. Derzeit bei Bauteilen der 3D Reihe nicht verfügbar sind thermische Kompensation und "Low Micro" Option.
Der Fabry Perot Detektor hat nach langer Entwicklung die Serienreife erreicht. Es hat alle Vorteile der 3D-Variante, ist aber im Wellenlängenbereich beschränkt (3,0 – 4,1 µm bzw. 3,9 – 5,0 µm). Dieses Bauteil lohnt sich immer dann, wenn mehr als 4 verschiedene Interferenzfilter benötigt werden, oder aber kundenspezifische Wellenlängen in kleinen Stückzahlen realisiert werden sollen. Man kann dieses Bauteil auch als Spektrometerbaustein begreifen. Ein Evaluation Kit wird angeboten.
Unter diese Kategorie fällt zum einen ein 3x3 Element-Array mit integrierter Optik und OPV. Der Detektor mit der Bezeichnung PIA-903 ist für Anwendungen der Sicherheitstechnik konzipiert. Der Anwender kann hier eine Zusatzinformation über die Richtung der Infrarotquelle gewinnen. Mit zwei Detektoren kann so das relevante Raumsegment bestimmt werden. Der zweite Detektor in dieser Kategorie ist eine offene 30-Elementzeile. Sie wurde zur THz-Detektion im Vakuum entwickelt.
Herstellerinformationen
Kontakt
| Ansprechpartner: | Uwe Asmus |
| Firma: | Laser Components GmbH |
| Adresse: | Werner-von-Siemens Str. 15 |
| PLZ / Ort: | 82140 Olching |
| Telefon: | +49 (0) 8142 2864-43 |
| Telefax: | +49 (0) 8142 2864-11 |
| E-Mail: | u.asmus@lasercomponents.com |
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