Kontakt

LASER COMPONENTS GmbH
Werner-von-Siemens-Str. 15
82140 Olching / Germany

Telefon: +49 (0)8142 / 28 64-0
Fax: +49 (0)8142 / 28 64-11

E-Mail: info@lasercomponents.com

Nehmen Sie Kontakt mit uns auf. Wir sind gerne für Sie da!

(Felder mit einem * sind Pflichtfelder)
Kontaktaufnahme:
Drucken
  • English
  • Deutsch
  • Français

Dielektrische Beschichtung

Die zuvor gefertigten Substrate werden in der Beschichtungsabteilung mit dielektrischen oder auch metallischen Schichten veredelt. Die metallischen Beschichtungen finden hauptsächlich bei Hochleistungs-Laseranwendungen Verwendung.

Harte dielektrische Beschichtungen

LASER COMPONENTS GmbH, Olching

Seit 25 Jahren werden dielektrische Schichten bei LASER COMPONENTS gefertigt.

1986 wurde die erste eigene Produktionsstätte eröffnet. Es begann die Eigenproduktion von harten dielektrischen Schichten für Laseroptiken und Laserstäbe. Schon bald stand hier der Name LASER COMPONENTS GmbH für eine Spitzenposition unter den Herstellern von Optiken für die Lasertechnik. Namhafte große Laserhersteller zählen auf unsere Optiken, die den kompletten Spektralbereich von 193 nm (UV) bis hin zu 5 µm (MIR) abdecken.

Höchste Zerstörschwellen
Wie Vergleichsmessungen verschiedener Institute und Laserhersteller immer wieder belegen, erreichen wir dank eines optimierten Fertigungsprozesses höchste Zerstörschwellen. Die Verfahren und Standardspezifikationen unserer hauseigenen Beschichtungen stellen wir Ihnen auf den folgenden Seiten vor.


Technologien
In den speziell entwickelten Hochvakuumanlagen mit Elektronenstrahlquellen bedampfen wir sowohl eigene als auch von Kunden gelieferte Substrate, mit Durchmessern von 4 bis 200 mm. Unsere mechanische Werkstätte fertigt darüber hinaus auch Halterungen für Substrate mit Sondergrößen.

Die Abteilung verfügt mittlerweile über 5 Coater, darunter auch eine Sputter-Anlage, die es uns ermöglicht, noch besser Optiken für Laser neuester Generationen herzustellen. Zu unseren Spezialitäten zählen ferner Glasparabolspiegel für Scheibenlaser, adaptive Optiken und Gaußspiegel.

Auf Anfrage werden Eilaufträge von unserem 24 Stunden-Service erledigt.

 

E-Beam Beschichtung : am häufigsten verwendet in der Lasertechnik

E-Beam Beschichtung

Das E-Beam-Verfahren, welches auch als PVD Verfahren (Physical Vapour Depostion) bezeichnet wird, ist die am häufigsten verwendete Beschichtungstechnologie in der Lasertechnik.
Durch das schnelle Schichtwachstum und die flexiblen Kapazitäten können Beschichtungen kostengünstig und mit hohen Zerstörschwellen gefertigt werden.

Besonderheiten.
Bei diesem Verfahren besteht die Möglichkeit, neben verschiedenen High-Power-Coatings auch sog. cw-/fs-Coatings zu fertigen. Dies wird durch das Aufdampfen unterschiedlicher Materialien realisiert.
Durch die veränderte Beschichtung kann Einfluss auf die Bandbreite, das Dispersionsverhalten, die Streuverluste und die Zerstörschwelle genommen werden.

 

Beschichtungen aus Deutschland

IAD Beschichtung

Für Anwendungen, bei denen höchste Laserleistungen eingesetzt werden und eine geringe Wellenlängendrift, hohe mechanische Belastbarkeit oder streuarme Schichten gefordert werden, empfehlen wir das IAD-Verfahren (Ion-Assisted Deposition). IAD-Beschichtungen besitzen zudem den Vorteil, dass sie bei niedrigen Temperaturen durchgeführt werden können. Damit wird auch die Beschichtung von empfindlichen Substraten oder Lichtwellenleitern ermöglicht.

IAD Quellen
Je nach Anforderungen an die Beschichtung stehen LASER COMPONENTS zwei unterschiedliche IAD-Quellen zur Verfügung:
Die ECR-Quelle (Electron Cyclotron Resonance) liefert überwiegend Ionen im Bereich unter 100 eV. Durch die relativ (zu den Kaltkathodenquellen) geringen Ionenenergien besitzen die so gefertigten Schichten eine geringe Restporosität, wodurch besonders im Nanosekundenbereich hohe Zerstörschwellen erzielt werden können.
Alternativ steht eine Kaltkathodenquelle zur Verfügung, die Energien im Bereich bis 200 eV zur Verfügung stellt. Dadurch können besonders kompakte Schichten erzielt werden, die komplett frei von Wassereinlagerungen sind. Schichten dieser Art zeichnen sich durch eine geringe thermische Drift aus.

Online Monitoring Verfahren
Neben der Schichtdickenkontrolle durch Schwingquarze und der monochromatischen optischen Detektion steht LASER COMPONENTS auch ein optisches Breitbandmonitoring-Verfahren zur Verfügung. Dabei wird während des Beschichtungsprozesses das komplette sichtbare Spektrum überwacht und somit die Schichtdickengenauigkeit auf über 0,1 % erhöht. Das erleichtert die Produktion komplexer Schichtsysteme erheblich.

Eigenschaften und Produktionsmöglichkeiten
In Verbindung mit den driftarmen Schichten des IAD-Beschichtungsprozesses kann damit das Produktspektrum erweitert und die Zuverlässigkeit des Beschichtungsprozesses deutlich erhöht werden.
Hochleistungslaseroptiken werden so kompakt beschichtet, dass Wasser praktisch keine Chance mehr findet, sich störend einzulagern. Bei Prozesstemperaturen von unter 100 °C können auch vollkonfektionierte Fasern, Kunststoffoptiken sowie gekittete und verbaute Optiken mit einer harten, lasertauglichen Schicht versehen werden.

IBS Coater - Produktionsstart 2011

IBS Sputter-Beschichtung

Beim IBS-Verfahren (Ion Beam Sputtering) handelt es sich um eine hochpräzise und reproduzierbare Beschichtungsmethode. Wie bei keiner anderen Technologie lassen sich Prozessparameter wie Energieeintrag, Schichtwachstumsrate und Oxidationsstufe genau und unabhängig voneinander einstellen. So entstehen kompakte Schichten mit geringster Wellenlängendrift.

Sputter Beschichtungsverfahren
Beim Sputter-Verfahren werden Edelgasionen auf das Beschichtungsmaterial geschossen. Die auftreffenden Ionen zerstäuben das Material, welches sich dann auf dem zu beschichtenden Substrat niederschlägt.
Aufgrund der sehr hohen kinetischen Energie sind die auftreffenden Teilchen sehr beweglich, wodurch Fehlstellen besetzt und etwaige Defekte des anwachsenden Films beseitigt werden. So entstehen äußerst glatte und in ihren optischen Eigenschaften besonders homogene Schichten.
Bei diesem Coating-Verfahren können mehrere hundert Schichten übereinander gelegt werden. Es entstehen optische Schichten für ausgewählte Anforderungen.

Besonderheiten

  • Niedrigste Streuverluste & sehr hohe Reflexionen (R > 99,99 %)
  • Höchste Packungsdichte, keine Wassereinlagerung und damit extrem niedrige Temperaturdrift
  • Glatte Oberflächen mit geringer Rauhigkeit
  • „Kaltes“ Beschichtungsverfahren. Daher geeignet für temperatur- und feuchtigkeitsempfindliche Substrate, nichtlineare bzw. Laserkristalle sowie Laserdioden
  • Stabiler und reproduzierbarer Prozess für komplexe Schichtdesigns wie bspw. bei steilen Kantenfiltern


Vielfältige Beschichtungen direkt aus Olching:

Produktionsleiter

Uwe Schallenberg

Die langjährige Erfahrung des Produktionsleiters zahlt sich aus. Produkte höchster Qualität und die Einführung neuer Technologien liegen in seiner Verantwortung.