Neue Detektortechnologie unterdrückt Umgebungsrauschen und verstärkt das Nutzsignal
Mit der DALUT31-Serie hat LASER COMPONENTS pyroelektrische Differenzdetektoren im Spannungsmodus entwickelt, die höchste Empfindlichkeit bieten und gleichzeitig die Rauschanteile auf ein Minimum reduzieren. Das Unternehmen hat dafür das Design der bewährten Advanced-LTO-Infrarotdetektoren weiterentwickelt. Die neue Detektorreihe verwendet einen ultradünnen LTO-Kristall und vereint so die Vorteile von DLaTGS- und konventionellen LTO-Detektoren.
Wie bei der Vorgängerserie ALT31/ALUT31 ist der kreisförmige aktive Bereich (Durchmesser: 1,3 mm) auch hier in vier Quadranten unterteilt, die seriell miteinander verbunden sind. Dadurch wird das Ausgangssignal um den Faktor vier verstärkt, während das interne Rauschen lediglich um den Faktor zwei zunimmt. Insgesamt steigt die Detektivität (D*) durch dieses Design um den Faktor zwei und erreicht damit in etwa das Leistungsniveau von DLaTGS-Detektoren.
Zusätzlich nutzt die DALUT31-Serie eine differentielle pyroelektrische Detektorarchitektur, um umgebungsbedingte Gleichtaktstörungen zu unterdrücken. Unter realen Messbedingungen verbessert sich das Signal-Rausch-Verhältnis des Gesamtsystems daher um mehr als lediglich die Quadratwurzel aus 2.
Die Detektoren der DALUT31-Serie werden in einem zertifizierten Reinraum der Klasse 7 gefertigt, unter realistischen Umweltbedingungen getestet und standardmäßig in einem hermetisch versiegelten TO-39-Gehäuse geliefert. Durch ihren modularen Aufbau lassen sich die fortschrittlichen LTO-Infrarotdetektoren individuell an die Anforderungen unterschiedlicher Systeme anpassen und bieten so auch anspruchsvollen wissenschaftlichen Anwendungen höchste Zuverlässigkeit.
Die DALUT31-Serie vereint die bewährte Stabilität von LTO-Detektoren mit der hohen Breitbandempfindlichkeit der von LASER COMPONENTS entwickelten Detektorarchitektur. Das eröffnet neue Möglichkeiten für spektroskopische Anwendungen. Typische Einsatzgebiete sind die Fourier-Transform-Infrarot-Spektroskopie (FTIR), die nichtdispersive Infrarot-Spektroskopie (NDIR) sowie die Terahertz-Detektion (THz).

