Vom Azubi zum Glasfaserspezialisten – Eine Karriere bei LASER COMPONENTS
Eine Karriere bei LASER COMPONENTS
Florian Tächl ist technischer Vertriebsspezialist bei LASER COMPONENTS – und seit mehr als 25 Jahren im Unternehmen. In dieser Zeit hat er miterlebt, wie aus einem kleinen Vertriebsunternehmen ein Hersteller wurde.
Vertrauen, Kompetenz, Wachstum


Du hast bei LASER COMPONENTS einiges miterlebt. Kannst du uns kurz deine berufliche Laufbahn schildern?
Florian Tächl: Gerne. Angefangen hat alles am 1. September 2000. Da war ich gerade einmal 16 Jahre alt und habe bei LASER COMPONENTS meine Ausbildung zum Bürokaufmann begonnen. Ursprünglich wollte ich Koch werden, aber das ist bei meiner Familie auf wenig Gegenliebe gestoßen – also wurde es Bürokaufmann. In den drei Jahren Ausbildung konnte ich in alle Unternehmensbereiche hineinschnuppern. Dadurch habe ich früh verstanden, wie die Abteilungen zusammenarbeiten. Das hilft mir bis heute, wenn ich zwischen Kunden, Lieferanten und unserer Fertigung vermittle. Danach wurde ich als Vertriebsassistent für Faseroptik übernommen. Mein damaliger Abteilungsleiter hat mich dabei unterstützt und gefördert.
Früher warst du Produktspezialist, heute heißt die Position offiziell Sales Account Manager. Was steckt hinter dieser Rolle?
Florian Tächl: Früher sprach man bei uns vom „Produktingenieur“ – und da ich kein Ingenieur bin, war ich eben „Produktspezialist“. Das technische Wissen habe ich mir im Laufe der Jahre durch die tägliche Arbeit mit Kunden, Lieferanten und Produkten selbst angeeignet. Ich wollte wissen, was ich verkaufe und worauf es dem Kunden ankommt – und mit den Kunden auf Augenhöhe sprechen, ohne ständig etwas nachschlagen zu müssen.
Diese technische Kompetenz ist im Vertrieb nicht selbstverständlich.
Florian Tächl: Bei LASER COMPONENTS schon. Wir sind sehr nah an den technischen Themen. Oft geht es um Anwendungen, bei denen Standardlösungen nicht ausreichen. Dann ist man im Vertrieb auch technischer Berater und Problemlöser. Mit den Jahren kamen anspruchsvollere Anwendungen dazu, zum Beispiel in der Medizintechnik. Da reicht es nicht, nur das Produkt zu kennen. Man muss auch Vorgaben wie ISO 13485 und MDR verstehen. Man wächst mit den Kunden, den Anwendungen und den Märkten.
Außerdem zählt natürlich auch der „persönliche Kitt“. Viele OEM-Kunden, die ich zwischen 2006 und 2010 aufgebaut habe, bestellen heute noch bei uns. Das liegt an der Qualität unserer Produkte, aber auch am gegenseitigen Vertrauen. Wenn es ein Problem gibt, weiß der Kunde: Da kümmert sich jemand. Diese Mischung aus technischem Verständnis, Zuverlässigkeit und persönlichem Kontakt macht die Vertriebsarbeit bei LASER COMPONENTS besonders.
Wie hat sich das Unternehmen in den letzten 26 Jahren verändert?
Florian Tächl: Als ich angefangen habe, waren wir etwa 35 Mitarbeiter und vieles lief noch auf Papier. Angebote wurden per Hand ausgefüllt und gefaxt – als Azubi musste ich dabei vor allem die Sauklaue mancher Vertriebler entziffern. Heute ist das natürlich ganz anders. Das Unternehmen ist viel größer, professioneller und digitalisiert. Früher konnte man vieles direkt persönlich besprechen, heute braucht es andere Organisationsstrukturen.
Gleichzeitig hat sich LASER COMPONENTS vom Distributor immer stärker zum Hersteller entwickelt. Die Eigenfertigung wurde ausgebaut, das Produktportfolio ist gewachsen, und auch die Anforderungen der Kunden sind anspruchsvoller geworden. Aus der klassischen Distribution wurde ein eigenes Lösungs- und Fertigungsgeschäft – mit Assemblys, Steckverbindern, Fasern und kundenspezifischen Komponenten. Auch unser Faseroptik-Team ist gewachsen. Ich bin heute vor allem Schnittstelle zwischen Kunden, Lieferanten und unserer Fertigung. Da gehört es auch dazu, mit Lieferanten in den USA zu sprechen oder Projekte vor Ort zu klären.
An manchen Stellen sieht man diesen Wandel ganz konkret: Der ehemalige Besprechungsraum ist zum Beispiel heute mein Büro. Das zeigt ziemlich gut, wie sehr sich das Unternehmen verändert hat.
Kannst du dich noch an deine erste eigene Vertriebspräsentation erinnern?
Florian Tächl: (laughs) (lacht) Sehr genau. Das war 2008 in Donauwörth bei Eurocopter. Ich war höllisch nervös. Ich dachte, ich treffe mich mit einem Einkäufer und zeige ihm unser Produkt. Und dann saß da plötzlich die gesamte Entwicklungsabteilung – 15 bis 20 Leute! Aber am Ende hat meine Live-Demonstration sie überzeugt, und sie haben bei uns bestellt. Das war eine prägende Erfahrung.
Würdest du LASER COMPONENTS als Arbeitgeber weiterempfehlen?
Florian Tächl: Auf jeden Fall. Geprägt hat mich vor allem das Vertrauen der Familie Paul – erst von Firmengründer Günther Paul, später von Patrick Paul. Sie haben mich unterstützt und, wenn nötig, auch mal gepusht. Natürlich ist Zusammenhalt in einem Unternehmen mit 35 Mitarbeitern leichter als in einer internationalen Gruppe mit 280 Leuten. Aber vieles aus dieser Zeit prägt die Kultur bis heute. Oft fühlt es sich noch immer ein Stück weit wie Familie an.
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