Laserleistung und -energie richtig messen
Vermeiden Sie typische Fehler bei der Auswahl von Laser-Messtechnik
Haben Sie an alles gedacht?
Bei der Auswahl von Laser-Messtechnik kommt es in der Praxis immer wieder zu ähnlichen Fehlern: Der Sensor passt nicht zur Anwendung, Systeme werden überdimensioniert und oft soll eine „Universallösung“ alle Anforderungen gleichzeitig erfüllen. Doch eine solche Lösung gibt es in den meisten Fällen leider nicht.
Denn eines ist klar: Die teuerste Lösung ist nicht zwangsläufig die beste. Wer seine Anforderungen genau kennt, kann Kosten reduzieren, ohne Kompromisse bei der Messqualität einzugehen. Gleichzeitig zeigt die Praxis: Nicht jede Anwendung lässt sich mit nur einer Lösung abdecken. Entscheidend ist daher eine sorgfältige Auswahl, die technisch passt, wirtschaftlich sinnvoll ist und im Alltag zuverlässig funktioniert.
Unsere Checkliste führt Sie strukturiert durch die wichtigsten Auswahlkriterien und hilft Ihnen, typische Stolperfallen frühzeitig zu erkennen.


Darauf sollten Sie unbedingt achten:
Bevor Sie sich für eine Messlösung entscheiden, sollten Sie folgende Punkte berücksichtigen:
- Messgröße: Leistung oder Energie?
Geht es um die Messung der mittleren Leistung oder der Energie pro Puls? Diese grundlegende Entscheidung hat direkten Einfluss auf die Wahl des Sensortyps. - Wellenlänge
Neben der Laserleistung ist die Wellenlänge ein weiteres entscheidendes Kriterium für die Auswahl der passenden Sensortechnologie. Nicht jeder Sensor ist für jede Wellenlänge ausgelegt. - Strahlgröße und Apertur
Strahldurchmesser und Detektorfläche müssen sinnvoll zueinander passen. Ist der Strahl zu klein oder zu groß, kann dies die Messung verfälschen – oder sogar zu Schäden am Sensor führen. - Leistung und Kühlung
Die Kühlmethode richtet sich nach der mittleren Leistung. Falsche Kühlbedingungen können Messfehler verursachen – oder sogar Schäden am Messgerät. - Repetitionsrate
Leistungsmessgeräte benötigen eine Mindest-Repetitionsrate, um ein stabiles Messsignal zu liefern. Bei Energiedetektoren gilt dagegen eine maximale Repetitionsrate, über der einzelne Pulse nicht mehr zuverlässig erfasst werden - Pulslänge
Je nach Pulsdauer muss der Detektor schnell genug reagieren und den Energieeintrag zuverlässig erfassen können. Deshalb entscheidet auch die Pulslänge mit darüber, welcher Sensortyp für Ihre Anwendung geeignet ist. - Kalibrierung und Genauigkeit
Nur eine rückführbare Kalibrierung garantiert verlässliche Messergebnisse. Lassen Sie deshalb Ihre Messgeräte regelmäßig von einer autorisierten Stelle rekalibrieren. - Integration, Schnittstellen und Handhabung
Wie wird das Messgerät in Ihr bestehendes Setup eingebunden oder benötigen Sie eventuell sogar eine mobile Lösung? Themen wie Schnittstellen, Verkabelung und Software werden häufig unterschätzt, sind jedoch entscheidend für eine reibungslose Integration.
Gemeinsam finden wir die optimale Lösung: Sie wissen, was Ihre Anwendung leisten muss. Wir unterstützen Sie dabei, Detektor, Kalibrierung und Zubehör optimal darauf abzustimmen. Sie wissen, was Ihre Anwendung leisten muss. Wir unterstützen Sie dabei, Detektor, Kalibrierung und Zubehör optimal darauf abzustimmen. Zur Auswahlhilfe geben wir Ihnen gerne auch eine ausführliche und detaillierte Checkliste and die Hand.
Was ist Ihre Anwendung?


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