PbSe-Infrarotdetektoren
Es ist einfacher, als man vielleicht denkt, ein System mit Detektor-begrenztem RAuschen zu Entwickeln
Start with the fundamentals: how PbSe photoconductors turn IR into signal
Geräteentwickler können einen optimalen Betrieb von PbSe‑IR‑Detektoren erreichen, indem sie die ideale Vorspannung oder Modulationsfrequenz bzw. eine Kombination aus beidem wählen. Um zu erklären, wie dies möglich ist, ist es zunächst wichtig, die grundlegenden Betriebskonzepte von Bleiselenid‑Detektoren zu verstehen.
Optimierung für die Entwicklung leistungsstarker Instrumente
Warum einen PbSe-Detektor wählen: Gute Empfindlichkeit und geringe Kosten
Photoleitende PbSe‑Detektoren haben eine spektrale Empfindlichkeit von 1–5,2 µm und sind aufgrund ihrer hohen Empfindlichkeit und relativ geringen Kosten die erste Wahl. Diese Detektoren funktionieren nach dem Prinzip, dass die Leitfähigkeit des Materials zunimmt, wenn Photonen, die auf den polykristallinen Dünnfilm treffen, durch Bildung von Elektron‑Loch‑Paaren Elektronen über die Bandlücke befördern. Daher ändert sich der Widerstand des Detektors in Abhängigkeit von unterschiedlichen Mengen einfallender Photonen.
Wenn der Detektor mit einem Lastwiderstand in Reihe geschaltet ist und eine Vorspannung angelegt wird, ändert die Reaktion des Detektors den Strom in der Schaltung. Der Spannungsabfall über dem Lastwiderstand wird zur Messung der Stromänderung verwendet.
Da sich der Widerstand des PbSe‑Detektors in Abhängigkeit der einfallenden Photonen ändert und die daraus resultierende Änderung des Stromes im Schaltkreis die Messung der einfallenden Energie darstellt, muss das IR‑Licht mit einer Frequenz f moduliert werden. Es gibt eine mathematische Beziehung, mit der die Empfindlichkeit des Detektors (Signal) bestimmt werden kann, wenn die Modulationsfrequenz, die Zeitkonstante des Detektors bei einer bestimmten Betriebstemperatur und die Dunkelempfindlichkeit des Detektors bekannt sind. Da PbSe‑Detektoren ein 1/f‑Rauschen aufweisen, kann außerdem das normalisierte Signal‑Rausch‑Verhältnis oder D* (Detektivität) bestimmt werden.
Optimierung von Vorspannung und Modulationsfrequenz
Wie kann man also Vorspannung und Modulationsfrequenz so einstellen, dass man einen optimalen Detektorbetrieb erreicht? Die spezifischen Werte hängen vom Gerät bzw. der Anwendung ab. Viele OEM‑Entwickler von Gasanalysegeräten, Spektrometern, Flammendetektoren und berührungslosen Temperaturmessgeräten haben Erfolg, wenn sie ihre Geräte mit detektorbegrenztem Rauschen statt mit schaltungsbegrenztem Rauschen entwerfen. Erst dann ist ein echter Signal‑Rausch‑Abstand (S/N) möglich.
Es ist wichtig zu verstehen, dass eine Erhöhung der Vorspannung das Signal in direktem Verhältnis erhöht und dass eine Verringerung der Modulationsfrequenz den Rauschpegel des Detektors erhöht. Gleichzeitig muss eine ausreichende Vorspannung angelegt werden, um den Rauschpegel über das Johnson‑Rauschen der Schaltung zu heben. Hohe Vorspannungen sind jedoch bei den meisten Geräten weder praktisch noch sicher. Gleiches gilt für den Betrieb mit hohen Modulationsfrequenzen.
Wird die Modulationsfrequenz gesenkt, kann häufig auch die Vorspannung reduziert werden, wobei die 1/f‑Rauschkomponente weiterhin dominiert. Die Anpassung der Vorspannung, die Senkung der Modulationsfrequenz oder eine Kombination aus beidem stellt daher den optimalen Arbeitspunkt für ein detektorrauschbegrenztes System dar.
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